Nachrichten 2014

Ahlen, 16. September 2016

Silberne Ehrennadel für Norbert Becker

Ahlen, 3. Dezember 2014 -dsc-

Für unseren SC-Vorsitzenden Norbert Becker gab es bereits Anfang Dezember ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk. Auf dem Leichtathletik-Kreistag wurde er durch Eberhard Vollmer mit der Silbernen Ehrennadel des Deutschen Leichtathletik Verbandes ausgezeichnet. Geehrt wurde er für seine jahrelangen Verdienste für den Verein. So war er unter anderem von 1996 bis 2013 zweiter Vorsitzender der LG Ahlen und investiert nun schon seit Jahren viel Kraft und Ausdauer als Chef-
Organisator in die Durchführung des Sparkassen Jedermann-Zehnkampfes, der sich als eine der größten Jedermannzehnkampfveranstaltungen Deutschlands etabliert hat. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! 

Senioren DM im Fünfkampf Sextett aus Ahlen am Start

Mannschaft der M60: Norbert Becker, Hermann Schomacher und Klemens Mertens

Bad Oeynhausen, 30. Juli 2014 -dsc-

 

Die Freude der sechsköpfigen Seniorengruppe der LG Ahlen auf die Teilnahme bei den Deutschen Meisterschaften im Fünfkampf in Bad Oeynhausen war groß. Und auch die Erwartungen vor allem für die Teamwertung waren enorm, hatte man schließlich die seltene Chance, eine DM-Medaille mit der Mannschaft zu holen. Mit Blick auf die Ergebnisse, die letztlich von den Ahlenern erzielt wurden, machte sich jedoch Ernüchterung breit.

Mit 5309 Punkten erreichten Gordon Brändel (1272 Punkte), Thomas Humann (1711 Punkte) und Roger Samorey Rang acht in der Mannschaftswertung der M35 bis M45. Trotz dieser eher mäßigen Platzierung zeigten sich die drei LG-Athleten in dem großen Feld an Konkurrenten weitestgehend zufrieden. Lediglich einige überzeugende Einzelleistungen ließen auf das Potenzial der heimischen Teilnehmer schließen. Stärkster Athlet war hier Roger Samorey mit 2326 Punkten. Er überzeugte besonders mit seinen 30,69 Metern im Speerwurf und 27,80 Sekunden über 200 Meter und belegte Platz 18 in der M45. Trainingskollege Gordon Brändel hatte mit Rückenproblemen zu kämpfen, so dass er mit 1272 Punkten nur Rang 26 belegte.

Die heimische Mannschaft in der Altersklasse M60 war nur bedingt mit dem Endergebnis zufrieden. Klemens Mertens (2637 Punkte), Norbert Becker (2261 Punkte) und Dr. Hermann Schomacher (1990 Punkte) erreichten zusammen mit insgesamt mit 6888 Zählern Platz fünf. „Im Speerwurf hatten wir alle drei mit dem Wind zu kämpfen, da waren wir weit unter unseren Möglichkeiten", erläutert Norbert Becker, wo einige Punkte liegengeblieben waren. So reichte es für ihn nur für 25,21 Meter in dieser Disziplin. Ein wahres Ausrufezeichen setzte dagegen Klemens Mertens. Er war im Diskuswurf mit dem weitesten Wurf der Beste in seiner Klasse. Mertens ließ mit seinem Wurf auf 37,70 Meter sogar die späteren Sieger alt aussehen. Eine starke Leistung zeigte er zudem auch mit 30,89 Metern im Speerwurf und sorgte mit Gesamtposition acht für das beste heimische Einzelergebnis.

DM Bronze für Kugelstoßer  Hubert Hartings

Ahlen/Erfurt, 13. Juli 2014  -dsc-

Auf Hurbert Hartings ist Verlass. Der Kugelstoßer der LG Ahlen verteidigte gestern (Samstag, 12. Juni 2014) bei den Deutschen Senioren-Meisterschaften in Erfurt seine Bronzemedaille aus dem vergangenen Jahr. Wie im Vorjahr in Mönchengladbach landete er jetzt im Erfurter Steigerwaldstadion mit 12,53 Metern auf Rang drei der Altersklasse M60. Damit musste er sich nur gegen Johann Stein vom TV Werther (14,38 Meter) und Georg Ortloff vom LAC Quelle Fürth (13,53 Meter) geschlagen geben. Stabhochspringer Michael Panreck war zwar in der M45 gemeldet, der Bronzemedaillengewinner von 2013 konnte jedoch verletzungsbedingt nicht an den Start gehen.

Senioren EM im Berglauf Frank Schott mit Bronze in der M 45

Frank Schott Foto: -dsc-

Von Danny Schott 

 

Nowa Ruda/Polen, 17. Juni 2014 Was für ein Erlebnis: Bei der ersten Teilnahme an internationalen Meisterschaften sofort eine Medaille gewonnen. Dieses ging für Frank Schott von der LG Ahlen in Erfüllung, der am Wochenende zusammen mit einer Läufergruppe aus Langenhagen und Hannover zu den europäischen Seniorenmeisterschaften im Berglauf nach Polen gereist war. Bei den fünften European Masters Mountain Running Championships (EMMRC) maßen sich mehr als 300 Athleten aus 20 Ländern im Alter von 35 bis 70 und älter.

Mitten im Geschehen dabei: Frank Schott von der LG Ahlen.  Los ging es für ihn im polnischen Ludwikowice Klodzkie am Samstag um 11.40 Uhr. Bis zum Ziel warteten auf die Athleten sagenhafte 9,4 Kilometer mit 600 zu überwindenden Höhenmetern und Steigungen von bis zu 20 Prozent. Kurz vor dem Start sei die Stimmung bei den Läufern aufgrund des andauernden Regens eher gedrückt gewesen, doch Frank Schott war motiviert und voller Erwartung auf den Startschuss: „Es war ein schönes Gefühl, mit so vielen verschiedenen Nationen im Deutschlandtrikot am Start zu stehen.“ Schließlich ging es los und sofort wurde den Läufern mit kontinuierlichen Steigung  auf der Strecke deutlich, warum dies eine Meisterschaft im Berglauf ist. „Ich habe die Steigung im Profil zwar schon vorher gesehen, aber, dass die Anstiege so steil und lang werden würden, hätte ich nicht gedacht“, zeigte sich Schott überrascht. Erst nach Kilometer 4,5 erreichte man nach einem durchgehenden Anstieg eine flache Passage. „Da konnte ich mich ein wenig erholen und Tempo machen, bis es zum letzten Abschnitt hoch zum Ziel ging“, berichtete er weiter. Die Ziellinie war auf der Spitze des Berges „Wielka Sowa“ positioniert, was so soviel bedeutet wie „Große Eule“ bedeutet. Zu erreichen war diese nur über ein ausgetrocknetes Flussbett, bei dem auf den letzten 500 Metern auch besonders gut Trainierte ihre Probleme hatten. Auch für LG-Läufer Frank Schott war es hier so steil, dass Laufen kaum noch möglich war. „Da hätte ich nie gedacht, dass die letzten paar 100 Meter so lang werden können“, schmunzelt Schott. Kurios war hier, dass es aufgrund der extremen Steigung auf den letzten 500 Metern keine Kilometermarkierungen mehr gab, wie sie auf der gesamten Strecke zu finden waren, sondern Streckenmarkierungen im 100-Meter-Abstand. Im Ziel blieb die Uhr für den völlig erschöpften Ahlener nach 1:10:54 Stunden, was für Rang 24 in der Altersklasse M45 reichte.

Der große Coup gelang ihm jedoch in der Teamwertung der M45, in der die schnellsten drei Läufer jeder Nation unter Addition der Zeiten eine Mannschaft bildeten. Hier war das Ziel der deutschen Mannschaft, dass alle drei Läufer der M45 oben im Ziel ankommen, um in die Teamwertung zu kommen. „Also durfte keiner auf der Strecke ausfallen“, betonte Frank Schott. Und es fiel keiner aus dem Team aus. Zusammen mit den Hannoveranern Oliver Pape (53:48 Minuten) und Wolfgang Waldmann (1:06:13 Stunden) machte er die Sensation perfekt: Bronzemedaille in der Teamwertung der M45. Geschlagen wurden die Deutschen nur von den Teams aus Polen und Tschechien. Auch nach der Siegerehrung war die Freude beim Team noch groß und Frank Schott zog sein persönliches Fazit: „Mit meiner Zeit von 1:10 Stunden bin ich sehr zufrieden, obwohl ich nur drei Wochen dafür trainieren konnte. Die Krönung war dann noch die Medaille in der Teamwertung.“ Bei der ersten Teilnahme an internationalen Meisterschaften sofort eine Medaille abgeholt. Das ist nun wirklich eine gute Quote. 

 

-Münsterlandmeisterschaften Tag 2: Zwei weitere Titel an die LG Ahlen

Ahlen, 02. Juni 2014 -dsc-

 

Das Titelkonto der LG Ahlen wurde am Sonntag, dem zweiten Wettkampftag der diesjährigen Münsterlandmeisterschaften, erfolgreich erweitert. Ihren Heimvorteil bei den im Sportpark Nord ausgetragenen Meisterschaften nutzten Nadine Maasjosthusmann und Florian van Hoeke über 400 Meter der weiblichen U18 und männlichen U20.

 

Während Maasjosthusmann nach ihren beiden dritten Plätzen vom Vortag (100 und 200 Meter) souverän mit persönlicher Bestleistung von 60,83 Sekunden der Konkurrenz enteilte, startete Trainingskollege Florian van Hoeke in der U20 eine Aufholjagd. Erst auf der Zielgeraden schloss er zu seinen Kontrahenten auf und zog kurz vor dem Ziel mit letzter Kraft vorbei. Seine 52,82 Sekunden bedeuteten nicht nur persönliche Bestzeit von fast zwei Sekunden, sondern auch die unterbotene A-Norm für die Westfälischen Meisterschaften in Kreuztal, zu denen er jetzt startberechtigt ist. Florian van Hoeke war nach seinem Sieg sprachlos und auch Nadine Maasjosthusmann fand kaum Worte. „Ich war diesmal nicht so aufgeregt. Kurz vor dem Ziel habe ich gedacht, die würden noch mal rankommen, aber es hat gereicht", resümierte die Sprinthoffnung der LG Ahlen.

Auch LG-Nachwuchssprinter Steffen Niesmann wusste mit der erfüllten Westfalennorm von 12,95 Sekunden über 100 Meter im Endlauf der M14 zu überzeugen. Erwartet hatte er dieses Resultat am Anfang nicht. „Ich habe es einfach gehofft", sagte der Jungspund nach seinem Rennen. Neben Platz vier über 100 Meter reichten seine hervorragenden 4,81 Meter im Weitsprung ebenfalls für den vierten Rang. Als einer der jüngsten heimischen Athleten bewies auch Maximilian Fiedler sein Leistungsvermögen. In der M13 sprintete er über 75 Meter mit 10,16 Sekunden auf Rang drei und holte mit 10,41 Sekunden über 60 Meter Hürden ebenfalls Bronze. Knapp geschlagen geben musste sich dagegen Isabell Schwake im Hochsprung der W14. Sie war als Titelverteidigerin in den Wettkampf eingestiegen, bestätigte ihre Leistung von 1,45 Metern aus dem vergangenen Jahr, aber scheiterte knapp an 1,50 Metern, die ihr den Sieg beschert hätten. So holte sie Silber hinter Laura Lynen vom SV Westfalen Liesborn. Ebenfalls der Vizetitel ging an Lars Mester in der Altersklasse M15. Er war über 300 Meter an den Start gegangen und erreichte die Ziellinie nach kämpferischer Leistung von 42,51 Sekunden als Zweiter. Im Kugelstoßen verpasste er dagegen mit 9,49 Metern als Viertplatzierter das Treppchen.

 

Höhepunkt für die Zuschauer im Stadion waren die Staffelläufe. Hier schaffte es eine Ahlener Mannschaft fast bis ganz nach vorn. Tim Hartmann, Alexander Fiedler, Moritz Schulte und Maximilian Fiedler liefen über 4x75 Meter auf Rang zwei der U14 und mussten sich lediglich dem Team der DJK Arminia Ibbenbüren geschlagen geben. Insgesamt besiedelten an beiden Wettkampftagen 537 Athleten aus 61 Vereinen bei 1193 Einzelstarts die größte Sportstätte Ahlens. Am Ende des langen Wettkampfwochenendes zog schließlich Eberhard Vollmer, Vorsitzender des Kreis-Leichtathletik-Ausschusses Beckum, sein Fazit: „Man hat von den Gästen, die wir aus sechs Kreisen hier in Ahlen hatten, nur Gutes gehört. Ich glaube, es gab selten eine Münsterlandmeisterschaft, die so reibungslos abgelaufen ist mit teilweise tollen Leistungen der Athleten." Zudem sei es für ihn sehr erfreulich, dass der Heimvorteil genutzt wurde und viele Titel im Kreis geblieben seien.

Insgesamt gingen fünf Titel an die LG Ahlen.

 

-Münsterlandmeisterschaften Tag 1: Drei Titel an LG Ahlen

Ahlen, 01. Juni 2014 -dsc-

An diesem Wochenende richten wir zusammen mit der LG Ahlen im Kreis Beckum die Münsterlandmeisterschaften aus. Während gestern schon die Erwachsenen, sowie die Jugend U20 und U18 um die Titel kämpften, sind heute die jüngeren Altersklassen der U14 und U16 an der Reihe. Mit fast 600 Athleten und mehr als 1200 Einzelstarts haben die Veranstalter ein Herkulesprogramm zu stemmen. Mit Dennis Biederbick (800m U18), Jonas Barwinski und Felicitas Breer (3000m U18) zählt die LG Ahlen schon jetzt drei Münsterlandmeister.

Die Ergebnisse vom ersten Wettkampftag gibt es unter:

https://www.flvwdialog.de/info.php?id=9543

Mehrkampf KM in Oelde: Zahlreiche Titel an den LG Nachwuchs

Dreifachsieger Jan Wiese Foto: dsc

Ahlen/Oelde, 20. Mai 2014 -dsc-

Die vielen Wege zum Erfolg kennen die Nachwuchsathleten der Leichtathletik-Gemeinschaft Ahlen bereits. Dies stellten sie am Wochenende erneut eindrucksvoll heraus, indem sie bei den Mehrkampf-Kreismeisterschaften in Oelde ihre Vielseitigkeit als Trumpf ausspielten. Zahlreiche Kreismeistertitel gingen somit an die heimische LG.

Davon wusste unter anderem Jan Wiese von sich zu überzeugen. Als Favorit war er in der Altersklasse M10 im Oelder Jahnstadion an den Start gegangen, als Titelgarant und Dreifachsieger beendete er den Wettkampftag. Mit 1094 Punkten sicherte er sich den Kreismeistertitel im Dreikampf souverän mit gut 100 Zählern Vorsprung und machte mit 1383 Punkten im Vierkampf zudem das Double perfekt. Außerdem verhalf er mit 7,9 Sekunden über 50 Meter, 4,23 Metern im Weitsprung und 43 Metern im Schlagballwurf seinen älteren Teamkollegen Aron Krimphove, Nikita Reder, Manuel Wirz und Jonas Wiehetek zum eindeutigen Triumph in der Teamwertung der M11. Während Aron Krimphove und Nikita Reder mit 1036 und 986 Zählern  im Dreikampf der M11 für einen Doppelsieg sorgten, machten Maximilian Fiedler, Moritz Schulte und Alexander Fiedler im Vierkampf der M13 gar einen heimischen Dreifachtriumph perfekt. Das taten ihnen auch Carina Thiele (1671 Punkte), Nadine Maasjosthusmann (1583 Punkte) und Carolin Ostermann (1392 Punkte) nach, die ebenso die Ränge Eins, Zwei und Drei im Vierkampf der weiblichen Jugend U18 belegten. Hierbei überzeugte Thiele besonders mit 13 Sekunden über 100 Meter und mit 8,91 Metern im Kugelstoßen. Dagegen rief Nadine Maasjosthusmann mit 12,7 Sekunden über 100 Meter und 4,44 Meter ihr Leistungsvermögen ab. Des Weiteren ging ein weiterer Mannschaftserfolg im Dreikampf an das Team der Schülerinnen W11. Mit sage und schreibe fast 1000 Zählern Vorsprung vor dem Team des TV 05 Neubeckum siegten zusammen Leonie Vandenbrück, Nike Möllers, Lara Bußmann, Jana Rasfeld und Pauline Recker. In den Jugendklassen der männlichen U18 und U20 machten zudem Florian van Hoeke und Moritz Fiedler auf sich aufmerksam. Mit persönlicher Bestleistung von 11,8 Sekunden über 100 Meter und im Weitsprung mit 5,31 Metern, sowie einer Leistung von 7,13 Metern im Kugelstoßen holte Fiedler den sieg im Dreikampf der U18. Florian van Hoeke überzeugte mit seiner Vielseitigkeit als Sieger im Drei- und im Fünfkampf der U20. Besonders stachen bei ihm seine 11,7 Sekunden über 100m und 54,1 Sekunden über 400 Meter heraus. 

Panreck mit Sprung in die Top-Ten der Welt

Ahlen/Budapest, 28. März 2014

Von Danny Schott

Den nicht nur symbolischen Sprung in die Top-Zehn der Welt schaffte vergangene Woche Michael Panreck von der LG Ahlen bei den Senioren Hallen-Weltmeisterschaften, kurz WMACI (World Masters Athletics Championships Indoor), in Budapest. Den Sprung im wahrsten Sinne des Wortes: der leidenschaftliche Stabartist aus den Reihen der heimischen Leichtathletik-Gemeinschaft ging in seiner Paradedisziplin Stabhochsprung in der Altersklasse M45 als einer von drei deutschen Teilnehmern an den Start.

                                                                             

Los ging die Reise in die ungarische Hauptstadt für Michael Panreck schon montags, zwei Tage vor Wettkampfbeginn. Am Montag ging es mit dem Auto zuerst bis nach Österreich und dann schließlich am Folgetag weiter in Richtung Ungarn bis zur Ankunft im rund 1200 Kilometer entfernten Budapest. Schließlich wurde die Austragungsstätte der WM-Wettkämpfe, eine große Leichtathletikhalle im Zentrum Budapests, besichtigt, um das Flair der Weltmeisterschaften auf sich einwirken zu lassen, bevor es am Mittwoch ernst wurde.

Am Mittwochnachmittag ging es letztendlich zur Sache mit dem Wettkampfbeginn der Altersklasse M45. Obwohl Panreck mit einer Bestleistung von 3,60 Metern gemeldet war, stieg er bei einer Sicherheitshöhe von drei Metern in den Wettkampf ein, die er gleich im ersten Anlauf überwand. „Auch nur, damit ich keine Null mache“, räumt Michael Panreck ein und begründet die Wahl seiner Anfangshöhe vernünftig, nicht ohne gültigen Versuch aus dem Wettkampf ausscheiden zu wollen – es war schließlich sein erster Wettkampf auf internationaler Bühne.  Nach drei ausgelassenen Durchgängen stieg der DM-Dritte aus dem vergangenen Jahr erneut in den Wettbewerb ein, bei 3,40 Metern. Auch dieses Mal übersprang er die Latte und lies erneut die nächste Höhe aus. Weiter ging es mit 3,60 Metern, seiner Meldehöhe, und der Ahlener setzte seinen „Lauf“ fort: er meisterte das 3,60 Meter-Hindernis in souveräner Manier im aller ersten Versuch. Bestleistung eingestellt. „Eine tolle Leistung und das ohne Sprungtraining im Winter“, gratuliert auch Trainer Christian Leifhelm. „Sozusagen direkt aus der kalten Hose 3,60 Meter gesprungen. Damit ist Michael aus dem Winterschlaf erwacht“, kommentiert Leifhelm weiter. Ein Ende nahm die schon fast unglaubliche Serie des heimischen Stabhochspringers erst bei 3,80 Metern. Mit einem anderen, härteren Stab stand Panreck auf der Anlaufbahn. „Beim ersten Versuch hat der Anlauf nicht gepasst“, berichtet er. Beim nächsten Versuch habe er die Latte zwar mit Abstand überquert, berührte sie jedoch beim herunterfallen, so dass auch dieser Durchgang als ungültig gewertet wurde. Auch im entscheidenden letzten Durchgang hatte Panreck Anlaufprobleme und musste sich gegen die 3,80 Meter geschlagen geben. Seine eingestellte Bestleistung von 3,60 Metern bedeutete letztendlich den hervorragenden zehnten Gesamtplatz.

Damit ist Michael Panreck zweitbester Deutscher und gehört nun zu den weltweiten Top-Ten seiner Altersklasse. „Ich bin mit meinem Wettkampf und der WM überhaupt sehr zufrieden. Es sind so viele interessante Leute, die man dort sieht, trifft und kennenlernt“, berichtet Panreck. Zudem wundere man sich, wie viele Senioren – noch älter bis doppelt so alt wie Michael Panreck – noch bei solchen Meisterschaften dabei seien und ihre Leistungen brächten. Für die kommende Sommersaison setzt sich der heimische Stabhochspringer 3,80 Meter als Ziel und hat DM-silber bei der diesjährigen DM in Erfurt im Auge.


U 10 und U 12 beim Wettkampf in Dortmund erfolgreich

Dortmund, 24. März 2014 Von Danny Schott

Zum „Hallenkehraus“ lud der BV Teutonia Lanstrop die Leichtathleten aus den umliegenden Kreisen zum letzten Hallenwettkampf der Saison in die Dortmunder Helmut-Körnig-Halle ein. Mit dabei wie in jedem Jahr die Gruppe der heimischen Nachwuchsleichtathleten um Trainer Mark Wiese. Insgesamt zehn Nachwuchsleichtathleten der LG Ahlen kämpften so in den Altersklassen U10 bis U14 um die Platzierungen.  Während einige ihr Wettkampfdebüt feierten, sprangen für andere dabei persönliche Bestleistungen heraus.

Amelie Möllenhoff bestritt beispielsweise ihren allerersten Wettkampf und wusste in der weiblichen U10 mit 9,36 Sekunden über 50 Meter, 3:16,80 Minuten über 800m und Platz Fünf im Weisprung mit 3,41 Metern zu überzeugen. Insgesamt zwei Silberränge ergatterten Nike Möllers im Weitsprung und Betty Smit über 50 Meter jeweils in der Altersklasse der weiblichen U12. Hinzu kommt der dritte Platz von Jana Rasfeld mit übersprungenen 1,16 Metern. Sie setzte sich ebenfalls in der U12 gegen Teamkollegin Betty Smit (1,10 Meter) durch. Beide debütierten im Hochsprung. In der Klasse U14 bewies Lynn Möllers ihr Sprungtalent. Im Hochsprung bedeuteten 1,29 Meter eine neue persönliche Bestleistung und Rang Vier, während sie im Weisprung mit 4,23 den zweiten Platz absahnte. Bei den Jungen verbuchte das Ahlener Team zwei Podestränge, jedoch auch zwei ausfälle über 800 Meter. Erfolgreich vertraten Colin Fiedrich und Anton Kemper die Farben der LG Ahlen über 50 Meter der M10 und M11. So erreichte Colin nach 7,94 Sekunden als Dritter der M11 und Anton nach 8,43 Sekunden als Drittplatzierter der M10 das Ziel in der Leichtathletikhalle neben dem Westfalenstadion.

„Ein kleiner Wehmutstropfen waren die Verletzungen von Nikita und Jan , die den Wettkampf leider nicht fortsetzen konnten und somit weitere zu erwartende gute Ergebnisse ausblieben“, berichtet Trainer Mark Wiese. Nach einem Sturz im 800-Meter-Rennen der M10 lag Ahlens Nachwuchshoffnung Jan Wiese noch auf Rang zwei, musste den Wettkampf jedoch nach einer beherzten Aufholjagd vorzeitig beenden. Ähnlich erging es Nikita Reder in der M11, der das Rennen ebenfalls verletzungsbedingt nicht fortsetzen konnte. „Ich bin mit den Ergebnissen sehr zufrieden insgesamt war es ein souveräner Wettkampf aller Sportler der LG Ahlen mit tollen Leistungen. Es war wieder ein gelungener Wettkampf mit toller Atmosphäre“, zog Wiese schließlich sein Fazit. 

Hallen KM in Beckum: Nachwuchs räumt ab

Vor allem mit den Staffeln überzeugte der LG-Nachwuchs Foto: dsc

Ahlen/Beckum, 25. Februar 2014 -dsc-

Insgesamt 15 Kreismeistertitel gab es am Wochenende für den Leichtathletiknachwuchs der LG Ahlen bei den Hallenkreismeisterschaften in Beckum – diese Ausbeute lässt sich sehen. Allen voran überzeugten die heimischen Staffeln die insgesamt drei Siege einfuhren. So überquerten die Ziellinie mit jeweils drei Sekunden Vorsprung Tim Hartmann, Moritz Schulte, Maximilian Fiedler und Alexander Fiedler in der M13, Lina Schulz, Lisanne Groß-Heitfeld, Isabell Schwake und Nele Heuser in der W15, sowie Alina Wiese, Lynn Möllers, Linda Grabenmeier und Mailin Heumann in der W13. Mit seinen Leistungen zu überzeugen wusste auch Jan Wiese, der die LG Ahlen in der Altersklasse M10 vertrat. Mit fünf benötigten Sekunden über 30 Meter und 1,86 Metern im Standweitsprung heimste der Jungspund gleich zwei Kreismeistertitel ein. Ebenfalls über 30 Meter gewann Maximilian Fiedler in der Altersklasse M13 bei einem dreifachen Triumph der LG Ahlen vor seinen Trainingspartnern Moritz Schulten und Alexander Fiedler. Auch den Kugelstoßwettbewerb entschied er mit 8,77 Metern für sich. Besonders starke Vorstellungen zeigten auch Steffen Niesmann und Isabell Schwake. Mit 4,4 Sekunden über 30 Meter sorgte Niesmann für die schnellste Zeit des Tages und entschied auch das Kugelstoßen der Altersklasse M14 für sich, während Isabell Schwake im Hochsprung auftrumpfte. Mit übersprungenen 1,45 Metern und fünf Zentimetern Vorsprung sorgte sie in der W14 für einen weiteren Ahlener Erfolg. „Besonders die Leistungen von Steffen über 30 Meter und Isabell im Hochsprung haben mich positiv überrascht“, berichtet Trainer Frank Schott, der mit seiner U16-Trainingsgruppe angereist war und jetzt sehr optimistisch und voller Erwartungen auf die kommende Sommersaison blickt. 

Mitglieder setzen auf Bewährtes

Ahlen, 7. Februar 2014 -dsc-

Die Vorstandswahlen standen bei der Jahreshauptversammlung des SC Relax Ahlen Leichtathletik e.V. am vergangenen Mittwoch im Mittelpunkt. Hierbei setzten die zahlreich erschienenen SC-Mitglieder auf den bewährten Vorstand. Zur Wahl standen die Posten des 1. Vorsitzenden und Geschäftsführers und des Stellvertreters, sowie der Kassenwart, Kassenprüfer, Jugendwart und der Posten des Beisitzers. Die Wahlleitung für den Vorsitz übernahm Anne Ronig, die den bisherigen Vorsitzenden Norbert Becker mit lobenden Worten vorschlug: „ Wir sind mit der Arbeit sehr zufrieden und möchten, dass du weiterhin den Vorsitz übernimmst.“ So wurde Norbert Becker in seinem Amt als Vorsitzender und Geschäftsführer ebenso einstimmig in seinem Amt bestätigt wie Miriam Hermes als Stellvertretende und Sven Becker als Kassenwart. Auch die weiteren Amtsträger erhielten einstimmigen Zuspruch, so dass der bisherige Vorstand mit Norbert Becker (Vorsitz), Miriam Hermes (2. Vorsitz), Sven Becker (Kassenwart), Rudi Heising und Thomas Humann (Kassenprüfer), Daniel Rohrberg (Jugendwart) und Klemens Mertens als Beisitzender für weitere zwei Jahre bestehen bleibt. Zusätzlich stand der Rückblick des Geschäftsführers, sowie die einzelnen Berichte und Anträge im Fokus. So berichtete Norbert Becker aus sportlicher Sicht, dass das Jahr 2013 durchaus erfolgreich gewesen sei mit 29 Kreismeistertiteln im Kinder- und Jugendbereich und zahlreichen Platzierungen bei Münsterland- und Westfalenmeisterschaften. Besonders hob er die Leistungen von Stabhochspringer Michael Panreck und Kugelstoßer Hubert Hartings hervor, die bei der Senioren-DM jeweils Bronze holten. Zudem lobte er die gesamte Arbeit im Verein: „Mein Dank geht an alle Mitglieder im Verein für die geleistete Arbeit, sei es in der Vorstandsarbeit, als Trainer, Kampfrichter und als Helfer bei den Veranstaltung oder für die Werbung des Vereins.“ Erfreulich sei nach wie vor auch die Entwicklung bei den Mitgliederzahlen. Hier sei bei den jüngeren Jahrgängen ein stetiger Zu- und Abgang zu beobachten, jedoch beständen insgesamt stabile Mitgliederzahlen um die 109 Mitglieder. Am Ende wurden die Aussichten für die kommende Saison erläutert. Los geht es in Ahlener Sportpark Nord am 3. Mai mit dem Läuferabend, gefolgt von den zweitägigen Münsterlandmeisterschaften (31. Mai/ 01. Juni) und den Kreismeisterschaften am 14. Juni. Den Abschluss macht mit dem 20. Sparkassen Jedermannzehnkampf die Premiumveranstalung des SC Relax am 6. Und 7. September. Zudem wurden einige Vorschläge für Aktionen zum 20. Jubiläum des heimischen Zehnkampfes gesammelt. Mit den Abschlussworten vom alten und neuen Vorsitzenden Norbert Becker „Insgesamt war es wieder ein tolles Jahr und dafür noch einmal Danke an alle“ schloss die diesjährige Versammlung. 

Starker Jahreseinstieg der Senioren

Düsseldorf, 18. Januar 2014 -dsc-

Was eigentlich zum Einstieg in die neue Saison und zur Überprüfung des Leistungsstandes gedacht war, entwickelte sich zum großen Erfolg. Die Zehnkampfgruppe der Senioren des LG-Stammvereins SC Relax Ahlen brachte am Sonntag einen Titelgewinn sowie einen Vizemeistertitel von den westdeutschen Senioren-Hallen-Meisterschaften in Düsseldorf zurück nach hause in die Wersestadt. Somit ist das diesjährige Resultat das Beste, das seit Jahren von der LG Ahlen bei diesen Meisterschaften erzielt wurde. 

 

Für den Höhepunkt des Tages sorgten letztendlich die 4x200 Meter Staffeln in der Leichtathletik Halle neben der Esprit-Arena der Fortuna Düsseldorf. Nachdem Reinhard Post verletzt passen musste, sprang Sven Klösener in der Staffel ein, sodass in der Altersklasse M30 gestartet werden musste. Nach einem beherzten Rennen mussten sich Sven Klösener, Daniel Gebhardt, Thomas Humann und Michael Panreck mit dem vierten Platz zufrieden geben. Die heimische M50-Staffel sorgte dagegen für die Überraschung des Tages. Nach dem ersten Wechsel von Startläufer Gordon Brändel auf Rudi Heising lag die Delegation aus Ahlen noch zurück, wasch sich rasch änderte. Heising holt schnell auf, sprintete auf Rang zwei vor, nachdem die klar in Front liegende Mannschaft beim zweiten Wechsel stürzte, und über gab das Staffelholz an Klemens Mertens. Dieser ging schließlich in Führung und lief einen kleinen Vorsprung heraus, den Schlussläufer Norbert Becker mit einer starken Vorstellung ins Ziel rettete.  „Auf den letzten Metern habe ich nur noch gelauscht. Kommt er noch oder kommt er nicht“, berichtet Norbert Becker überglücklich im Ziel, denn er kam nicht mehr heran, der Schlussläufer von den Favoriten der Startgemeinschaft Düsseldorf-Niederrhein. Der Jubel war also groß im Ziel, denn nicht jedes Jahr wird eine Ahlener Staffel westdeutscher Meister.